Da kann ich dem "Gast" nur zustimmen: auf die Idee, etwas von Siegfried Lenz freiwillig zu lesen, würde ich auch nie kommen. Und den Tristram Shandy habe ich mir auch in ein paar Tagen und Nächten einverleibt. Allerdings auch die "Jahrestage", typischer Fall eines Buches, bei dem ich einfach nicht aufhören konnte. Gescheitert bin ich bei Harry Potter (20 Seiten, dann nur noch gedacht, was soll der Blödsinn), noch einmal versuchen werde ich es vielleicht (!) mit dem Lord of the Rings, allerdings könnte man die Zeit wohl doch besser verwenden. Was "Gast" über Handke schreibt: Ich denke auch, daß die zunächst eher sperrigen Bücher von Handke (Langsame Heimkehr) die Mühe der mehrmaligen Lektüre wert sind. Es gibt aber auch noch die Kategorie der Bücher, wo ich mich heute frage, warum ich die Zeit mit dem Lesen bis zum Ende vergeudet habe. Das Glasperlenspiel fällt mir da ein. Und dann noch die Bücher, die man schon einmal unter größter Mühe bewältigt hat, mit denen man sich dennoch wieder beschäftigen möchte: Fluß ohne Ufer. Usw. Mecki