Hallo Leibgeber,
Orlando Figes, Nataschas Tanz.
Breitwandgemälde russischer Kultur, aucb wenn Mr. Figes die erst mit Peter dem Großen beginnen lässt.
Liest sich gut weg.
Gefällt mir.
Das Buch schmückt auch schon lange mein Sachbuchregal. Ich wartete darauf, mal wieder russische Literatur zu lesen und dies dann begleitend. Spätestens bei der Dostojevskij-Leserunde im nächsten Jahr wird es dann soweit sein. Danke für die Erinnerung.
finsbury
Inzwischen längst ausgelesen, klar.
Im letzten Viertel, so etwa, lässt es nach meinem Geschmack ein wenig nach.
Es wird fragmentarischer.
Aber sehr empfehlenswert.
Für meine derzeitige Lektüre nützt es. Scheint mir, ich verstehe die Petersburger Gesellschaft wie das Landleben besser.
(Figes' Kapitel über die Bauern schien mir das stärkste) -
Iwan Gotscharow: Die Schlucht.
Den kannte ich noch nicht.
("Oblomow" 2 x gelesen, und sehr gute Erinnerung daran, "Eine alltägliche Geschichte" hatte ich in den 90ern mal zwischen und erinnere mich gar nicht, aber das muss nicht an dem Roman liegen ...)
Warum wurde "Die Schlucht" so vergleichsweise selten übersetzt bzw. wieder aufgelegt?
Was der
Katalog der DNB dazu ausweist, ist bis auf eine Ausnahme alles die alte Übersetzung von August Scholz.
Die sich übrigens gut liest.
Seit gestern 100 Seiten von 1257
im größeren Manesse-Format:
wir lernen den bzw. einen der mutmaßlichen Helden des Romans kennen, erfahren, dass er interessiert oder mehr ist an seiner Cousine, hören Gesprächen zu, und dann wird mal wieder abgeschweift und Kindheit und Jugend nachgeholt, inzwischen bin ich im tiefsten Dorfleben an der Wolga. Währenddessen noch so 1-2 Dutzend Personen eingeführt und wirklich jede so, dass sie mir vor den Augen steht.
Raiskis Hauptproblem scheint mir die Oblomowschtschina (von wem ist das noch mal

) zu sein.
Aber mag sein ich irre mich ....
Großartig. Unbedingt empfehlenswert!
Leibgeber