Autor Thema: März 2004: Tolstoi - Krieg und Frieden  (Gelesen 20784 mal)

Offline Evelyne Marti

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Tolstoi - Aus Frieden wird Krieg
« Antwort #30 am: 7. Mai 2004, 14:06 »
Halihallo Erika    :wink:

Ich bin jetzt bis Seite 240 "vorgerückt", also bald einmal mit Teil 2 des 1.Buches fertig. Wie weit bist Du denn genau?

Werkimmanent betrachtet ist der Eintritt des Krieges für Andrej etwas Positives. War Andrej in Teil 1 noch zur ohnmächtigen Passivität verurteilt, kann er in Teil 2 endlich handeln, wird vom passiven zum aktiven Helden.

Diese Eigenschaft wünsche ich mir selbst. Ich fühle mich oft erschöpft und überfordert, reisse mich jedoch immer wieder zusammen und versuche, aus der passiven Erschöpftheit herauszukommen und aktiv zu handeln.

Manche Szenen wirken geradezu kafkaesk, sind teilweise sogar motivgleich. Die Arztfrau-Szene (B1, T1, K12, Seite 214) etwa erinnert mich an die Pferd-Szene in Kafkas Landarzt.

Oder die Geisel-Szene auf Seite 225, welche an eine ähnliche Szene in Kafkas Prozess denken lässt. Interessant, wie unterschiedlich fast gleiche Motive literarisch verarbeitet werden.

Tolstoi versteht es, die gesamte Bandbreite möglicher Reaktionen auf den Krieg darzustellen, von der naiven Abenteuerlust bis zur bitteren Todesangst, vom Zinnsoldatenspiel bis zur ernsten Existenzfrage, welche Dich als Theologin sicherlich besonders anspricht.

Wenn es nicht gerade hagelt (wie heute), dann spiele ich mit meinem kleinen Neffen in unserem herrlichen Garten und beobachte die horstnahen Mäusebussarde in ihrem freiheitlichen Segelflug, aber auch die vielen Krähen und lustig fliegenden Schwalben, welche auf dem angrenzenden Acker die frischgesäten Körner aufpicken. Man könnte meinen, die Vogelwelt halte gerade eine Versammlung ab. Ich muss dabei an den Bibelvers denken: ... und Gott ernährt sie doch...(die Vögel).
Auf die Schmetterlinge warte ich noch. Der Schmetterlingsbaum ist noch nicht reif.     :schmetterling:

Bye, Ivy

Offline Erika

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Krieg und Frieden
« Antwort #31 am: 16. Mai 2004, 21:43 »
Hallo Ivy,
leider ist mir eben mein angefangener Beitrag abgestürzt. Nun denn, auf ein Neues. Jetzt kopiere ich alles von Zeit zu Zeit in den Zwischenspeicher, dann ist der Verlust nicht so groß.

Ich muss mich zunächst entschuldigen, dass ich so lange nichts mehr von mir hören liess. Die Konfirmationsvorbereitungen haben mich doch geschlaucht. Ich hatte keine Lust auf längere Lektüre. Außerdem war das Wetter nicht so, dass ich draußen  in meinem Strandkorb (mein Lieblingsleseort) sitzen konnte.

Heute habe ich mich bei wunderschönem Sonnenwetter nach draußen gesetzt und habe weiter gelesen. Die Schilderung der Kriegsereignisse beeindruckt mich ebenfalls sehr. Die Brückenszene fand ich sehr plastisch beschrieben. Ich hatte das Gefühl, ich stehe mitten in der Menschenmenge und höre die abgerissenen Gesprächsfetzen. Dann die begehrlichen Blicke der Soldaten auf die flüchtenden Frauen. Aber die Heeresleitung ist nicht viel besser: "Wenn wir diese Nönnchen nur ein bisschen in Schrecken verjagen könnten. Es sollen junge Italienerinnen drin sein ....." (S. 177)


Dann das Aufeinanderprallen der Diplomatenwelt mit der Kriegswelt. Bezeichnend finde ich die Charakterisierung von Bilibin. "Ihn interessierte nicht das `Warum?´ sondern das `Wie?´. Um was es sich bei der einzelnen diplomatischen Arbeit handelte, das war ihm gleichgültig .... (S. 198)

Zur Zeit lese ich gerade, wie mit List die Taborbrücke eingenommen wird.

Es bleibt noch viel zu lesen, bis ich dich eingeholt habe. :zwinker:

Herzliche Grüße
Erika


 :blume:
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Offline Evelyne Marti

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Tolstoi
« Antwort #32 am: 17. Mai 2004, 03:38 »
Hi Erika   :blume:

Dass Du Dich wieder meldest, freut mich!   :wink:

Ich hab schon befürchtet, der Tolstoische Krieg könnte Dir die Leselust verdorben haben. Da Hyperion abgesprungen ist (so scheint es jedenfalls), ist meine Angst, nun auch Dich zu verlieren, nicht ganz abwegig, oder? Na ja, ich bin einfach nur froh, dass ich mich geirrt habe!   :klatschen:

Mir sind auch schon viele Internetpostings abgestürzt. Danke, dass Du es nochmal versucht hast!  

Ich warte natürlich auf Dich, bis Du Seite 240 erreicht hast, bist ja in vollem Anmarsch! Von da an werden wir ein ähnliches Lesetempo haben, denn ich lese auch nicht alles in einem Zug, verweile ganz gerne bei den Figuren und niste mich in die Szenen ein.

Ob Ariane mitmacht, ist ja noch nicht sicher. Mein Vorschlag: ich warte, bis Du mich eingeholt hast, dann lesen wir zusammen weiter, und wenn Ariane sicher mitlesen will, warten wir wieder, bis sie uns eingeholt hat.

Bye, Ivy

Offline Erika

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Tolstoi
« Antwort #33 am: 17. Mai 2004, 23:06 »
Hallo Ivy,
es ist wieder passiert: Als ich auf Vorschau ging, verschwand mein Text. Nun denn, ich versuche es ein zweites Mal:

Deine Ideen finde ich klasse. Ich war, glaube ich, noch nie in einem solch exklusiven Leseprojekt  :zwinker:

Seit einigen Wochen habe ich ein neues Hobby. Ich lerne Tenorhorn. In meiner Gemeinde fing ein neuer Bläserkurs an. Jetzt schaffe ich mit etwas Glück schon eine Tonleiter.

Viele Grüße
Erika

 :blume:
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Offline Evelyne Marti

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Frieden liegt mir mehr als Krieg
« Antwort #34 am: 17. Mai 2004, 23:22 »
Hi Erika    :blume:

Exklusiv - das liegt mir ganz besonders, bin eben ein Genussmensch!

Und eine Lesegemeinschaft bedeutet für mich kein Marathon, eher eine Gipfelerstürmung, aber nicht unbedingt im Schnelltempo, sondern mit dem GEMEINSCHAFTLICHEN Blick auf das literarische Panorama, welches uns das vor uns liegende Buch bietet.

Es wurde mit Liebe geschrieben und verdient meine volle Zuwendung. Und es ist  nun mal schöner, in Begleitung auf Wanderschaft zu gehen, "guck doch mal!" rufen zu können, wenn der Steinadler seinen Horst verlässt und über uns dahinsegelt.

Ich warte gerne, kann in dieser Zeit auch noch andere Klassiker lesen.  :zwinker:  Das Gemeinschaftserlebnis ist mir wichtiger, sonst müsste ich hier nicht posten, könnte es allein in meinem Kämmerchen lesen.

Wichtig ist nur, uns nicht ganz aus den Augen zu verlieren, das Seil nicht zu kappen, war schon froh darum, wär sonst in eine Gletscherspalte gefallen.

Bye, Ivy    :schmetterling:

P.S. Vielleicht wär's besser, Du klickst gleich auf Absenden, kannst ja immer noch editieren, mach ich jedenfalls so, denn die Vorschau hier hat bei mir einmal überhaupt nicht funktioniert.

Offline Erika

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Tolstoi
« Antwort #35 am: 18. Mai 2004, 23:12 »
Hallo Ivy
jetzt bin ich bis Seite 232 vorgestoßen und merke, dass ich bald zu dir aufgeschlossen habe. Meine Inhaltsangaben schreibe ich jetzt immer ins Buch. Das geht schneller, als wenn ich alles auf einem extra Zettel notiere.

Manchmal verwirren mich die militärischen Ränge, zumal Tolstoi ja eine gewisse Kenntnis voraussetzt. Aber ich lese inzwischen darüber hinweg. Hauptsache ich kann einen Hauptmann von einem General unterscheiden.

Aus meinem guten alten Putzger historischen Weltatlas habe ich mir eine Seite kopiert auf der die Verhältnisse zur Zeit Napoleons abgebildet sind. So genau kenne ich mich in der russischen und österreichischen Geographie doch nicht aus. Das werde ich mir dann hinten ins Buch legen. Weißt du übrigens, wie lang ein Werst ist?

Etwas verwundert war ich, dass Tolstoi oft von "unserer" Armee und "unserer" Infanterie. Das Werk ist, wenn ich mich recht erinnere, rund 50 Jahre nach den Ereignissen geschrieben worden. Heute würde man wohl eher von der russischen Armee schreiben.


Weißt du, was ein Auditeur ist? Es muss wohl etwas mit dem Hören zu tun haben. Ist es eine Art Kriegsberichterstatter?

Herzliche Grüße
Erika

 :blume:
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Offline Hubert

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„Werst“ und „Auditeur“
« Antwort #36 am: 18. Mai 2004, 23:40 »
Zitat von: Erika

 Weißt du übrigens, wie lang ein Werst ist?

Weißt du, was ein Auditeur ist? Es muss wohl etwas mit dem Hören zu tun haben. Ist es eine Art Kriegsberichterstatter?



Hallo zusammen,
hallo Erika,

Ein Werst ist ein veraltetes Längenmaß, das im zaristischen Russland gebräuchlich war. Es entspricht  1066,78 Meter, also ungefähr 1,07 km.  

Was mit Auditeur gemeint ist, kann man wahrscheinlich nur im Kontext genau sagen. Wahrscheinlich ein Militärbeamter mit juristischer Befugnis. In Österreich kannte man den Auditor und in Preußen den Auditeur, wahrscheinlich war das in Russland ähnlich. Sie waren für die Rechtspflege in den Regimentern zuständig. In welchem Zusammenhang kommt das Wort den vor?  Dass das Wort vom lateinischen audire (hören) kommt, denke ich auch. Wahrscheinlich musste der Auditeur vor Verurteilung gehört werden?

Liebe Grüße

Hubert

Offline Evelyne Marti

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Tolstoi
« Antwort #37 am: 19. Mai 2004, 00:16 »
Halihallo (ich  liebe dieses Wort)

Danke, Hubert, Du kommst gerade recht! Das mit dem audire hätte ich auch noch gewusst, hatte immerhin ein paar Jährchen Latein, aber mit Werst, Zoll, Meile und dergleichen Massen kenne ich mich nicht so aus, muss schon überlegen, wieviele Millimeter ein Kilometer hat!   :zwinker:

Erika, dann wären wir ja bald im Gleichschritt. Wenn man sich erstmal eingelaufen bzw. eingelesen hat, bekommt man langsam den Blick für das Wesentliche, ich überflieg die Rangordnungen ebenfalls, scheint in dem Kriegsgetümmel sowieso eher unwichtig zu sein. Ich konzentriere mich vor allem auf Andrej und seine Empfindungen.

Meld Dich zurück, wenn Du Seite 240 erreicht hast, bis dahin lass ich den Tolstoi noch ruhen, er hat es auch schön bequem auf dem Lesestapel, den ich mir vorgenommen habe.

Noch was: Vielleicht wäre es gut, ein bestimmtes Wochenpensum abzumachen. Ich richte mich da ganz nach Dir. Da Du nur am Wochenende Zeit findest und da auch nicht immer,wären vielleicht  25 Seiten pro Woche realistisch. Dann wären wir genau in einem Jahr fertig, hab's mit dem Taschenrechner ausgerechnet!   :breitgrins:

See you later!

Bye, Ivy

Offline Erika

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Tolstoi
« Antwort #38 am: 20. Mai 2004, 21:46 »
Hallo Ivy,
es ist soweit. Ich habe den 2. Teil beendet. Heute nachmittag saß ich in einem Bistro, trank einen alkoholfreien Longdrink (lecker) und wollte endlich das Kriegsgetümmel hinter mich bringen. Hoffentlich geht es im 3. Teil nicht munter weiter.

Jetzt bin ich dir also im wenige Seiten voraus. Du wirst mich sicher rasch einholen. Dessen bin ich mir sicher.

Herzliche Grüße
Erika

 :blume:
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Offline Erika

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Auditeur
« Antwort #39 am: 23. Mai 2004, 19:37 »
Hallo!

Hier ein Link zur Bedeutung des Auditeurs. Er ist ein Militärjustizbeamter.

http://www.grosser-generalstab.de/lexikon/auditeur.html

Gruß
Erika

 :blume:
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Offline Evelyne Marti

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Tolstoi in bekömmlichen Kriegsrationen
« Antwort #40 am: 24. Mai 2004, 07:02 »
Hossa Hallo Erika

Ich hab Teil II ebenfalls fertig. Nun geht's an die nächsten 25 Seiten in dieser Woche, es sei denn, Du schaffst mehr.

Wie es aussieht, muss ich mich jetzt wohl wieder etwas von Andrej verabschieden, der mir mittlerweile doch sehr ans Herz gewachsen ist.   :cry:  

Ha, hoffe mal, er wird im nächsten Teil zwischendurch bald wieder im Mittelpunkt stehen. Die anderen Hauptfiguren sind ja zum Glück ebenso sympathisch. Ausserdem freue ich mich auch auf friedlichere Zeiten.  :lol:

Bye, Ivy

Offline Erika

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Tostoi
« Antwort #41 am: 25. Mai 2004, 23:55 »
Hallo Ivy,
25 Seiten müssten zu schaffen sein. Allerdings fahre ich Anfang Juni für einige Tage nach Berlin. Ob ich da wohl viel zum Lesen komme? Vielleicht kann ich ja ein bisschen im Voraus lesen und dann in einem Internet-Cafe aus meiner Erinnerung schreiben.

Herzliche Grüße
Erika

 :blume:
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Offline Evelyne Marti

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Berlin
« Antwort #42 am: 26. Mai 2004, 04:34 »
Hi Erika

War nicht Hyperion ebenfalls in Berlin? Ich war letztes Jahr da, bei allerschönstem Wetter, was hoffentlich auch bei Dir der Fall sein wird!  :urlaub:

Na, dann lies mal schön voraus, bin gespannt, wie weit Du kommst!  :breitgrins:

Ich les auf nächsten Montag das schon erwähnte Wochenpensum und werd Dich schon einholen, solltest Du weiter sein.   :zwinker:

Ansonsten kannst Du ruhig jetzt mehr lesen und hier rezensieren, damit Du in Berlin nicht daran denken musst, ist ja immerhin erst der 26.Mai.

Und wenn's nicht zu schaffen ist, dann setzen wir halt Anfang Juni ein Wochenpensum aus.

No problem, ich mach ja wie erwähnt noch andere Leserunden mit.

Viel Vergnügen - beim Tolstoi-Lesen -  und natürlich auch in Berlin!  :eis:

Bye, Ivy

Offline Erika

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Tolstoi
« Antwort #43 am: 30. Mai 2004, 20:18 »
Hallo Ivy,
gerade komme ich von meiner Lesesession im Strandkorb ins Haus zurück. Das Wetter ist traumhaft. Endlich kann ich wieder draußen sitzen und lesen. Heute habe ich den dritten Teil begonnen und bin bis Seite 298 (Ende Kapitel IV) gekommen.

Der Ortswechsel könnte nicht krasser sein! Eben noch die primitiven Bedingungen auf dem Felde - nun die künstliche Welt der Salons und Soireen. Um Graf Pierre Besuchow wird kräftig gekatzbuckelt. Welch eine Umstellung für ihn, der vor dem Tode seines unehelichen (?) Vaters in der feinen Gesellschaft  ja nur geduldet war. Er hat mir leid getan, wie er unerfahren in die Fänge des Fürsten Wassilij gerät. Dann die Schilderung des Heiratsantrags. Alles ist vorbereitet, die ganze Gesellschaft lauert auf die Verlobung. Schließlich muss der Vater der Braut energisch eingreifen, sonst säßen sie vermutlich heute noch im Salon.  :zwinker:

Überhaupt wird zu Beginn des dritten Teils kräftig gekuppelt. Jetzt geht es mit Prinzessin Marja weiter. Der dumme, gutaussehende und selbstsichere Anatol und die kluge, häßliche und verhuschte Marja. Das sind wahrlich Gegensätze. Schon bevor er offiziell um ihre Hand anhält, beginnt er in Gedanken schon eine Affaire mit der hübschen Gesellschafterin, die ihrerseits vom gesellschaftlichen Aufstieg träumt.....

Ich bin gespannt, wie es weitergeht!

Erika :blume:
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Offline Hyperion

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Doch noch da
« Antwort #44 am: 31. Mai 2004, 17:49 »
Hallo hallo,

Erstmal eine ganz ganz dicke Entschuldigung für mein nicht Erscheinen!!!
Ich hatte eine kleine Lesepause von 2 wochen eingelegt und kam dann auf die schlaue Idee mal eben das Dekameron von Boccacio zwischenzuschieben. Naja hat nicht ganz geklappt, aber seit einer halben Woche ungefähr bin ich wieder ganz im Banne von Tolstoi. Hab heute sogar das halbe Hörspiel, eine Aufnahme von 1951, Anna Karenina gehört.
Bei Krieg und Frieden bin ich gerade beim fünften Teil angelangt und bin immer wieder begeistert.
Übrigens finde ich es toll, dass Anatol abgelehnt wird. Aber Marja tut mir auch zu leid, weil ihr ja wirklich ganz selten etwas positives, ich glaub es waren die Augen, eingeräumt wird. Marja ist ja noch so blind und will dann für die kleine Französin das Beste.
Ich glaub ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, dass noch einiges spannendes passiert.
Grüße nach Berlin. Ich habe sogar gehört, dass es dort sprechende Mülleimer gibt...
Tschüssi und ich versuch mal häufiger mich zu beteiligen :redface:  :redface:
John fragt ihn: "Did you come?"
"No", antwortet der Alte.
John fragt ihn: "Did she come?"...