Ich habe gerade "der Untergeher" gelesen und vermutlich setzte ichmich jetzt hier fürchterlich in die Nesseln, wenn ich sage, dass ich selten etwas schlechteres gelesen habe. Das Stilmittel der Wiederholung mag ja für so manches Buch bereichernd sein. In diesem Fall kommt es mir einfach nur so vor, als möchte er dem Leser die Lächerlichkeit der Literatur an sich vor Augen führen. Als ich das Interview mit ihm gesehen habe, dachte ich noch "genau mein Mann" - wenig überflüssige Beschreibungen von Landschaften, Innenwelten etc.. Aber genau diese Innenansichten sind doch in diesm Buch zu kurz gekommen? Ich habe mir von der Geschichte an sich viel mehr versprochen, als (eben doch) die Beschreibungen des Lebens. Es war mir noch viel zu äusserlichund dafür dann eben zu schwach. Weder Fisch noch Fahrrad.
Nein, das hat mir überhaupt nicht gefallen und ich weiss nicht, ob ich Berhard noch eine zweite Chance geben soll, wo mir schon dieses hochgelobte Werk gar nicht zugesagt hat.