Hallo ihr Lieben,
ich habe schon Interesse in diese Reihe mal reinzuschnüffeln.
Dass diese Reihe nicht die Klassiker ersetzen kann und ersetzen darf, ist mir klar. Und ich denke, dass in der Schule auf jeden Fall die Originale gelesen werden müssen. Schließlich gehören deutsche Klassiker zum Kulturgut. Die Schulzeit ist für viele Menschen die einzige Zeit, in der sie sich mit Literatur auseinander setzen. Deshalb sollte gerade dann und dort das Original gelesen werden, weil man sonst nie dazu kommt und auch kein Umfeld hat, um sich mit klassischer Literatur auseinander zu setzen.
Was mich an den Texten interessieren könnte:
Es gibt Probleme, die zu jeder Zeit auftreten können. Beispielsweise: Kabale und Liebe. Ein Mann liebt eine Frau, die seinem Stand nicht angehört. Die Liebesbeziehung wird von seiten des Vaters in die Schranken verwiesen.
Es gibt zwar keine ständische Gesellschaft mehr, aber manchmal üben Eltern einen starken Einfluss auf ihre Kinder bei der Partnerwahl aus (aus welchen Gründen auch immer und nach welchen Kriterien auch immer).
Es würde mich interessieren, wie die Autoren diesen Stoff umgesetzt haben.
Ich könnte jetzt noch keine endgültigen Kriterien dafür angeben, was ich erwarte und wann ich diese Literatur als absolut schrecklich empfinde.
Denn, die Nähe zur absolut leichten Literatur ist ja schon da.
Auf jeden Fall darf die Sprache nicht zu umgangssprachlich sein und das eigentliche Problemfeld sollte abgehandelt werden und die Bezüge zur Zeitgeschichte zu erkennen sein.
Bis jetzt habe ich noch nicht reingeschaut.
Was wären denn eure Kriterien?
Gerade eingesetzte Stilmittel und Wörter/Sätze/Verse machen das Lesen erst interessant. Wer sich mit der Sprache nicht auseinandersetzten will, der braucht sich nicht auf Klassiker einlassen.
Das schreibt Steffie. Ich möchte ihr da zustimmen.
Liebe Grüße Jana