Danke Hubert,
Deine Meinung ist sehr Interessant und klar. Kafka ist heute als Adjektiv „kafkaesk“ geworden. Und wegen Absurdität, finde ich auch. Aber was ich verstehe über der Begriff Absurdität oft mit Existenzialismus verbindet. Wie bei Sartre und Camus. Existenz ist nähe mit Menschen als Bürokratie. Das ist etwas neue für mich, das Kafka versuchte eine Bürokratie in eine Absurdität zu zeigen. Obwohl bei „Die Verwandlung“ merkte man sofort, Gregor Samsa ist unter starke Depression. Kann sein von dem Vater oder von der Bürokratie, wo er arbeitet.
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Der Roman „Der Prozeß“ führt, wie Kafkas Roman „Das Schloß“ auch, in eine alptraumartige Welt. Josef K.(afka?) wird aus unerfindlichen Gründen verhaftet und gerät in die unergründlichen Mühlen einer unbekannten, übermächtigen Macht. Gegen welches Gesetz er verstoßen hat, wird im Roman nicht erklärt. Die Schilderungen der Gerichtskanzleien sind von einer so unheimlichen Atmosphäre, dass heute „kafkaesk“ als Adjektiv verwendet wird um eine absurde, bedrohliche Situation zu beschreiben.
Aber Hubert,
Ob Kafka bei täglich Leben so ängstlich und traurig aussieht? Du sagte, bei Lesungen zwischen Freunde Kreis, hat er laut gelacht. Ich habe andere Argumente:
Momentan lese ich „Brief an Milena“. Ich finde, er schrieb noch komplizierte Wörter, aber immer sehr kräftig und nicht vergesslich.
z.B:
Ich warte also zweierlei: Entweder weiteres Stillschweigen, das bedeutet: “Keine Sorge, mir geht es recht gut.“ Oder aber paar Zeilen.
Diese Erfindung eine Möglichkeit an Milena zu anbieten, finde ich wunderbar. Aber als Persönlich Brief sollte etwas lockere sein. Brief ist doch kein Werk, nicht wahr? Aber wenn man bekannt ist, Briefen sind immer neugierige Quelle von andere Seite.
Urs Widmer bei Tages Anzeiger: (18. Januar 2003) sagte, Kafka wenn im Tisch redet, war er vielleicht erfolglos vergleichen von seine Wunderbare Werke.
Eine Seite habe ich einmal gelesen, dass ein Freund ihm über sein Werk gefragt hat und Kafka hat abgelehnt, sei besser andere Dinge zu reden. Andere Seite, Kafka hat einmal gesagt, sei langweilig ohne Literatur zu reden.
Andere Barriere bei „Der Prozess“, die ich etwas kindisch dachte. Bevor Josef K. das Gericht finden kann, sieht er vielen Kindern spielen auf der Treppe. Wenn K. durch ihre Reihe schritt, böse ansahen. K. hat überlegt, wenn ich nächstens wieder hergehen sollte, muss ich entweder Zuckerwerk mitnehmen, um sie zu gewinnen, oder den Stock, um sie zu prügeln.
Kleine Frage:
Also, ich finde sein Idiomatische: „Entweder oder“, bei Der Prozess und bei Milena Brief. Ist das üblich, eine solche Absurdität und etwas zwei Möglichkeit zu anbieten?
Ich habe „Brief an Milena“ noch nicht fertig gelesen. Was ich noch nicht weiss, welche Kafka` Werke wurde von Milena übersetzt und in welche Sprache? Ich vermute auf Tschechisch.
Ciao
Sigit