Autor Thema: Franz Kafka: Der Prozess  (Gelesen 10711 mal)

Offline Sigit Susanto

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Re: Franz Kafka: Der Prozess
« Antwort #30 am: 23. Januar 2007, 08:32 »
Hallo Hubert, alpha, und andere Kollegen,

Je mehr "Der Prozess" man liest, desto man Detaillierte Text besser entdeckt. Ich fand, eine Interessante Stil. Mindesten Kafka benutzte zweimal ein Modell: Indirekte Rede innerhalb Direkte Rede. Ich habe selten beim andere Roman solche Stil gefunden. Deshalb benutzte er zwei unterschiedliche Anführungszeichen ("...`...`...")
z.B: Seite: 117, Kapitel:VII. Fischer Verlag, 1979.

Fabrikant: "Von Ihrem Prozess weiss ich durch einem gewissen Titorelli. Es ist ein Maler......`Er arbeite für das Gericht`, sagte er. `Für welches Gericht`? fragte ich."

Bitte, hilf mir diese Dialogue zu erklären.
Beim `Für welches Gericht`?
Ich verstehe schon, dass der Fabrikant selbe spricht, aber
Beim `Er arbeite für das Gericht`sagte er
Warum er (Titorelli/Maler) sagte selbe mit ER? Sollte er ICH sagen, satt ER, nicht wahr?

Ist das ein Fehler von Kafka oder mein Verstand?

*Hubert, Danke, dass du mein Fehler (Zwischen faulen und faulende) korrigiert hast. Ich erinnere mich an faulende Apfel beim Schublade von Schiller.

Vielen Dank
ss
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Offline sandhofer

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Re: Franz Kafka: Der Prozess
« Antwort #31 am: 23. Januar 2007, 16:40 »
Hallo!

Ich verstehe schon, dass der Fabrikant selbe spricht, aber Beim `Er arbeite für das Gericht`sagte er
Warum er (Titorelli/Maler) sagte selbe mit ER? Sollte er ICH sagen, satt ER, nicht wahr?

Der Konjunktiv I ("arbeite") weist auf indirekte Rede hin - daher "er". Es ist allerdings heute nicht üblich, indirekte Rede auch noch in Anführungszeichen zu setzen. Da müsste man Kafkas Werk besser kennen als ich, um beurteilen zu können, ob das nun eine Spezialität Kafkas war. Üblich war es m.W. auch zu Kafkas Zeit nicht ... aber dann habe ich noch nie so genau darauf geachtet ...  :redface:

Grüsse

Sandhofer
Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus: Beim Wort genommen

Offline alpha

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Re: Franz Kafka: Der Prozess
« Antwort #32 am: 27. Januar 2007, 13:51 »
Hallo Sigit,

habe keine kritische Ausgabe zur Hand, leider und die Manuskripte natürlich sowieso nicht (könnte sie wohl auch nicht lesen), aber wenn du dich auf die Online-Ausgabe stützt, welche zumindest  behauptet dem Manuskript zu entsprechen, so siehst du, dass dort keine zusätzlichen Anführungszeichen stehen.

Grüsse
alpha
Genug. Will sagen: zuviel und zu wenig. Entschuldigen Sie das Zuviel und nehmen Sie vorlieb mit dem zu wenig!

Thomas Mann

Offline Sigit Susanto

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Re: Franz Kafka: Der Prozess
« Antwort #33 am: 12. Februar 2007, 23:16 »
aplha,

danke, ich habe das schon geschaut. Du hast die gleiche website von Kafka wie ich entdekte. Hast du bemerkst, dass mein Indonesische Artikel ist auch dabei:
http://www.kafka.org/index.php

Unter New in this issue, es gibt ein Artikel: A long paper...

Es gibt noch etwas neu entdeckung bei Der Prozess, nämlich:

 Wagen.
1.Beim ersten Kapitel, fuhr Josef K zur Arbeit mit dem Automobil.
2.Beim sechten Kapitel, fuhr Onkel mit Josef K zum Advokaten mit dem Automobil.
3.Beim Siebenten Kapitel, fuhr Josef K und Diener vom Maler zum Bank mit dem Wagen, aber der Diener wollte auf den Kutschbock sitzen. (Hubert hat sehr gut erklärt, das ist kein Automobil sondern einem Kutschewagen.)
Als ich letzte 2 Wochen über der Prozess in Fernsehen sah, der Film war schwarz und weiss. Und sah ich kein Auto, sondern mehr Kutschewagen hier und her.

Zwischen einem Film und einem Buch:
Eigentlich wollte ich auf diesem Film überprüfen, zwischen Automobil und Kutschenwagen. Leider, der Film war sehr kurz. Und bei die Szene, wo das Automobil kommen sollte, gab es keine. Und was ist noch etwas besondere. Im Buch, Ende des Geschichte, Josef K wurde von zwei Herren mit eine Messer zweimal gestossen und drehte. In den Film, Josef K wurde von zwei Herren mit eine Feuerwerk gezündet.

Ich fand sehr enttäuscht. Letzte Monate sah ich auch den Film: Buddenbrooks-Thomas Mann und Krieg und Frieden-Tolstoi. Obwohl die beide Bücher habe ich noch nicht gelesen, aber habe ich das Gefühl, beim lesen dem Roman ist viel Spannen.

Grüss
Sigit
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Offline Sir Thomas

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Antw:Franz Kafka: Der Prozess
« Antwort #34 am: 13. Dezember 2010, 11:41 »
Ich entstaube mal diesen alten Ordner. Der Bayerische Rundfunk bietet ein Hörspiel zum Download an:

http://www.br-online.de/bayern2/hoerspiel-und-medienkunst/sendungen2010-2-br-ursendung2010-2-pool-ID1276690075611.xml

Viel Vergnügen allen Kafka-Freunden!

Tom

Offline Lost

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Antw:Franz Kafka: Der Prozess
« Antwort #35 am: 13. Dezember 2010, 18:03 »
Danke für diesen Putzeinsatz Tom  :winken:


Offline JMaria

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Antw:Franz Kafka: Der Prozess
« Antwort #36 am: 2. Januar 2011, 11:16 »
Ich entstaube mal diesen alten Ordner. Der Bayerische Rundfunk bietet ein Hörspiel zum Download an:

http://www.br-online.de/bayern2/hoerspiel-und-medienkunst/sendungen2010-2-br-ursendung2010-2-pool-ID1276690075611.xml

Viel Vergnügen allen Kafka-Freunden!

Tom


Große Anerkennung für die Produktion:
"Der Process" im Radio....

Gruß,
Maria
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