Autor Thema: Übersetzungen ins zeitgenössische Deutsch  (Gelesen 4756 mal)

Offline sandhofer

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Übersetzungen ins zeitgenössische Deutsch
« am: 28. Mai 2004, 07:36 »
Hallo zusammen!

Merkwürdigerweise habe ich keinen Thread zu diesem Thema gefunden, habe auch keinen in Erinnerung.

Wie haltet Ihr es mit Übersetzungen? Natürlich sind wir alle darauf angewiesen, denn alle Sprachen dieser Welt beherrscht keiner. (Nur Karl May konnte sinngemäss von sich behaupten: "Ich spreche 200 Sprachen, ein paar Indianerdialekte nicht eingerechnet.")

Aber ein - leider liegengebliebener - Punkt im anderen Forum hat mich drauf gebracht: Wie haltet Ihr es mit Übersetzungen ins zeitgenössische Deutsch? Ich meine jetzt nicht jene unsäglichen Bild-Redakteure, die Goethe ver-neu-bild-hochdeutschen. Ich meine jene, die z.B. Homer neu übersetzen, Shakespeare etc. etc.

Ich habe damit so meine Mühe. Shakespeare auf Deutsch ist für mich Schlegel-Tieck; Homer ist Voss. Es mag sein, dass neuere Übersetzungen besser, da genauer sind - aber die Patina, die z.B. Voss' Sprache hat, ist für mich Teil der Patina, die Homer hat. Wenn Frau Geier "Schuld und Sühne" jetzt als "Strafe und Verbrechen" widergibt, so übersetzt sie zwar den Titel sicher genauer; zugleich aber geht ein durch Rhythmus und Alliteration geschickt gewähltes Begriffspaar den Bach hinunter ... Sogar bei Tolkiens «Herr der Ringe» hat ja eine Übersetzung in ein 'zeitgenössischeres' Deutsch bei vielen Fans Entrüstungstürme ausgelöst und m.W. sind jetzt beide Übersetzungen im Buchhandel erhältlich.

Wie sehr Ihr das?

Grüsse

Sandhofer
Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus: Beim Wort genommen

Offline Papst

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Übersetzungen ins zeitgenössische Deutsch
« Antwort #1 am: 28. Mai 2004, 11:57 »
Für mich sind die älteren Übersetzungen gerade problematisch. Ich kann das an den Metamorphosen des Ovidius festmachen. Ich habe sowohl das lateinische Original, als auch die Übersetzung von Voß gelesen und ich finde, dass in die Übersetzung viel zu viel hineingedichtet wurde, er hat wohl seine eigenen Intentionen hineingebracht, sprich es geht einfach zu viel verloren.

Unter anderem wurden Partizipien und Attribute grammatisch nicht so aufgelöst, dass es sinngemäß an das Lateinische herankommt.

Die einzigen Übersetzungen antiker Lyrik, die fast an das Original herankommen sind die Übersetzungen der Oden des Alkaios und Sapphos (Übersetzung von Max Treu), da hierbei metrisch und vom vokabular her detaillgetreu übersetzt wurde.

J.-Paul
Die Zeit ist Euer! Sie wird sein, was ihr aus ihr macht! (Generalmajor von Clausewitz)

Offline JMaria

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Re: Übersetzungen ins zeitgenössische Deutsch
« Antwort #2 am: 29. Mai 2004, 10:20 »
Hallo Sandhofer

Zitat von: sandhofer


Merkwürdigerweise habe ich keinen Thread zu diesem Thema gefunden, habe auch keinen in Erinnerung.

Wie haltet Ihr es mit Übersetzungen? Natürlich sind wir alle darauf angewiesen, denn alle Sprachen dieser Welt beherrscht keiner. (Nur Karl May konnte sinngemäss von sich behaupten: "Ich spreche 200 Sprachen, ein paar Indianerdialekte nicht eingerechnet.")

Aber ein - leider liegengebliebener - Punkt im anderen Forum hat mich drauf gebracht: Wie haltet Ihr es mit Übersetzungen ins zeitgenössische Deutsch? Ich meine jetzt nicht jene unsäglichen Bild-Redakteure, die Goethe ver-neu-bild-hochdeutschen. Ich meine jene, die z.B. Homer neu übersetzen, Shakespeare etc. etc.


Es mag manche Leser entsetzen, aber es gibt gewisse Werke, da ist mir jede angemessene Hilfe recht um mich ranzuwagen. z.B. habe ich Homer 'Odyssee' in der Prosaform gelesen.

Hinterher habe ich Stichproben in der Übersetzung von Voss gemacht und fand meine 'Ängste' unbegründet. Aber immerhin hat es mir geholfen dieses Werk zu lesen (und auch die damalige Leserunde war super).

bei der Bibel, als anderes Beispiel, finde ich es positiv, wenn es moderne Übersetzungen gibt, zum einfacheren Verständnis o.ä.

Zitat


Ich habe damit so meine Mühe. Shakespeare auf Deutsch ist für mich Schlegel-Tieck; Homer ist Voss. Es mag sein, dass neuere Übersetzungen besser, da genauer sind - aber die Patina, die z.B. Voss' Sprache hat, ist für mich Teil der Patina, die Homer hat.


schöner Gedanke.

Zitat

 Wenn Frau Geier "Schuld und Sühne" jetzt als "Strafe und Verbrechen" widergibt, so übersetzt sie zwar den Titel sicher genauer; zugleich aber geht ein durch Rhythmus und Alliteration geschickt gewähltes Begriffspaar den Bach hinunter


bei der damaligen gemeinsamen Leserunde habe wir auch Stichproben einiger Szenen durchgeführt und kaum Unterschiede zu Frau Geiers' Übersetzung festgestellt. Ich kann mich auch täuschen, denn so sehr haben wir uns mit der neuen Übersetzung nicht befaßt. Persönlich fand ich es unnötig den Titel zu ändern. In meinem Bekanntenkreis ist fast nicht bekannt, dass es eine neue Übersetzung gibt und wenn ich sage, ich habe 'Strafe und Verbrechen' gelesen, gibt es erstaunte Gesichter.

Zitat

 ... Sogar bei Tolkiens «Herr der Ringe» hat ja eine Übersetzung in ein 'zeitgenössischeres' Deutsch bei vielen Fans Entrüstungstürme ausgelöst und m.W. sind jetzt beide Übersetzungen im Buchhandel erhältlich.


darüber weiß ich nicht Bescheid, ich kenne weder Buch noch Film.

LG Maria
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Offline JMaria

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Übersetzungen ins zeitgenössische Deutsch
« Antwort #3 am: 2. Juli 2004, 17:13 »
Hallo zusammen,

schon gelesen, dass 'Der Leopard' von Lampedusa in einer Neuauflage rauskam mit geändertem Titel?

Der Leopard soll eine Pardelkatze (Ozolot) gewesen sein, aber dieser Titel wäre wohl doch zu fremdartig gewesen, und nun heißt es:

Der Gattopardo

hier noch näheres darüber:

http://www.abendblatt.de/daten/2004/06/26/311433.html

LG Maria
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Roquairol

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Übersetzungen ins zeitgenössische Deutsch
« Antwort #4 am: 2. Juli 2004, 18:02 »
Ist diese Frage nicht so ähnlich wie die, ob man Bach auf einem modernen Konzertflügel spielen darf, oder aber nur auf einem zeitgenössischen Cembalo? - Ich finde, alles hat seine Berechtigung; wenn ich hören will, wie die Musik zu Bachs Zeiten "wirklich" geklungen hat, lege ich eine Cembaloaufnahme ein, wenn ich wissen will, wie Bach heute klingen wollte, greife ich zur Klaviereinspielung - und wenn ich gerade Lust habe, höre ich mir eine Gitarrenbearbeitung an. Ist doch schön, daß es das alles gibt!

Offline sandhofer

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Übersetzungen
« Antwort #5 am: 2. Juli 2004, 20:47 »
Hallo zusammen!

@JMaria!
Nun, "gattopardo" ist wirklich kein Leopard - aber es ist halt wie bei 'Schuld und Sühne': es gibt Titel und Übersetzungen, die zwar 'falsch' sind, aber auf Deutsch gut klingen, und es gibt andere. Bei 'Pardelkatze' würde wohl keiner ein ernsthaftes Buch dahinter vermuten, der Mut zu einem völlig andern Titel fehlte aber offenbar.

@Roquairol
Du schreibst: Ist doch schön, daß es das alles gibt! Ja sicher, aber: Rondo Veneziano muss ich mir deswegen trotzdem nicht antun und muss ich trotzdem nicht schön oder gut finden ...

Grüsse

Sandhofer
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Roquairol

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Übersetzungen ins zeitgenössische Deutsch
« Antwort #6 am: 3. Juli 2004, 00:15 »
Hallo Sandhofer,
na gut, aber Rondo Veneziano ist eigentlich keine Übersetzung, eher eine "gekürzte und für die Jugend bearbeitete Ausgabe" ...  :zwinker:

Natürlich hat eine "klassisch" gewordene Übersetzung ihre Berechtigung, aber  dennoch kann mir eine neue Übersetzung auch neue Aspekte des Textes erschließen. Und darum geht es doch schließlich: Den (Original-)Text zu verstehen. Ich kann z.B. kein Wort Chinesisch und wollte dennoch Lao-Tse lesen und so gut wie möglich verstehen - darum habe ich mir drei verschiedene Übersetzungen des Tao-te-king angeschafft. Die wahre Bedeutung des Textes, vermute ich, liegt irgendwo dazwischen. Aber dennoch gilt natürlich mit Nietzsche: "Alle Übersetzer sind Schleiermacher!"

Gruß,
R.

Offline sandhofer

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Übersetzung
« Antwort #7 am: 3. Juli 2004, 07:37 »
Hallo zusammen!
Hallo Roquairol!

Zitat von: Roquairol
na gut, aber Rondo Veneziano ist eigentlich keine Übersetzung, eher eine "gekürzte und für die Jugend bearbeitete Ausgabe" ...  :zwinker:

Die arme Jugend ...

Zitat von: Roquairol
Aber dennoch gilt natürlich mit Nietzsche: "Alle Übersetzer sind Schleiermacher!"

Immerhin meine ich des letzteren Platon-Übersetzung noch neulich bei der WBG gesehen zu haben ... Soooooo schlecht kann sie also nicht sein. Ach ja Nietzsche ... Gab es überhaupt jemand oder etwas, den / das er gut fand? Ausser vielleicht Schopenhauer und auch den nur, wenn ich mich recht erinnere, zeitweise.

Grüsse

Sandhofer
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Roquairol

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Übersetzungen ins zeitgenössische Deutsch
« Antwort #8 am: 3. Juli 2004, 11:16 »
Doch, doch: "Carmen", Montaigne, Spinoza, und rätselhafterweise den "Nachsommer" von Stifter - für mich eines der unlesbarsten Bücher überhaupt ...

Offline sandhofer

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Nachsommer
« Antwort #9 am: 3. Juli 2004, 12:44 »
Hallo zusammen!
Hallo Roquairol!

Richtig, den Nachsommer. Das hat ja sogar Arno Schmidt imponiert, dass der dem Nietzsche imponiert hat. Wobei - er gehört auch zu meinen Lieblingsromanen. Ich lese ihn so alle 2-3 Jahre wieder. Was ich, nebenbei gesagt, vom Titan nicht behaupten könnte  :zwinker: .

Grüsse

Sandhofer
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Roquairol

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Übersetzungen ins zeitgenössische Deutsch
« Antwort #10 am: 3. Juli 2004, 18:18 »
Züchtest Du auch Rosen?  :blume:   :breitgrins:

Offline sandhofer

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Rosen züchten
« Antwort #11 am: 3. Juli 2004, 22:59 »
Hallo zusammen!
Hallo Roquairol!

Nein. Ich sammle auch keine antiquarischen Möbel  ...  :breitgrins:

Ich weiss, dass sich am Nachsommer die Geister scheiden, ich mag den ruhigen Erzählfluss des Buches nun mal. Den Witiko hingegen habe ich 3 oder 4 mal begonnen, bevor ich ihn vor 2 Jahren endlich zu Ende lesen konnte. Und bei diesem Buch reizt mich eine erneute Lektüre bedeutend weniger.

Grüsse

Sandhofer
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Offline Hubert

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Tao-Te-King
« Antwort #12 am: 4. Juli 2004, 00:49 »
Zitat von: Roquairol
Ich kann z.B. kein Wort Chinesisch und wollte dennoch Lao-Tse lesen und so gut wie möglich verstehen - darum habe ich mir drei verschiedene Übersetzungen des Tao-te-king angeschafft. Die wahre Bedeutung des Textes, vermute ich, liegt irgendwo dazwischen. Gruß,
R. .


Hallo R.

mit dem Tao-Te-King beschäftige ich mich schon seit Jahren, habe aber auch noch keine vernünftige Übersetzung gefunden, obwohl ich es sicher schon mit mehr als drei versucht habe. Das meiste sind dichterisch aufgeblähte Interpretationen aber keine Übersetzungen. Zwar kann ich auch kein Chinesisch sprechen, aber da ich schon seit ein paar Jahren Japanisch lerne, kenne ich doch die Bedeutung einiger chinesischer Schriftzeichen. Die erste Hälfte des ersten Verses von Kapitel 1 lautet normalerweise ungefähr so:

„Könnten wir weisen den Weg,
Es wäre kein ewiger Weg.“


oder in Englisch:

“The tao that can be told
is not the eternal Tao.”


Diese beiden Übersetzungen kommen schon einigermaßen nahe an das Original, meistens ist der Text noch aufgeblähter, aber m.M.n. müsste eine korrekte Übersetzung ungefähr so lauten:
„Gott genannt Gott ist_ nicht Gott.“

Wenn also eine Deiner drei Übersetzungen so ähnlich anfängt, wäre ich für einen Hinweis dankbar.

Gruß von Hubert

Offline Hubert

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Literatur, von Nietzsche gelobt
« Antwort #13 am: 4. Juli 2004, 01:00 »
Zitat von: Roquairol
Doch, doch: "Carmen", Montaigne, Spinoza, und rätselhafterweise den "Nachsommer" von Stifter - für mich eines der unlesbarsten Bücher überhaupt ...


Hallo zusammen,

m.M.n. gibt es noch mehr Literatur die von Nietzsche gelobt wurde (die nachfolgende Liste ist nicht vollständig), außerdem gibt es Abstufungen in seinem Lob, Montaigne und Stifter hätte er sicher nicht in einem Satz genannt:

1.   In „Menschliches allzu Menschliches“ zählt Nietzsche den „Schatz der deutschen Prosa“:auf:

-   Goethes Schriften
-   Goethes Gespräche mit Eckermann
-   Lichtenbergs Aphorismen
-   Jung-Stilling (das erste Buch der Lebensgeschichte)
-   Adalbert Stifter „Nachsommer“
-   Gottfried Keller „Die Leute von Seldwyla“

2.   Nach Literatur von europäischem Rang gefragt, nennt Nietzsche eine Handvoll französischer Autoren u.a. Michel de Montaigne (Essais)- und Francois de La Rochefoucauld (Réflexions ou sentences et maximes morales).
Außer diesen französischen Moralisten hat er sich in einem Brief aus Nizza vom 13.2.1887 an P. Gast auch über Stendhal und Dostojewski lobend geäußert: „Kennen Sie Dostojewski? Außer Stendhal hat niemand mir so viel Vergnügen und Überraschung gemacht."

3.   Nietzsches große Bewunderung gehört m.M.n. aber uneingeschränkt Montaigne. Nietzsche über ihn:

"Dass ein solcher Mensch geschrieben hat, dadurch ist wahrlich die Lust auf dieser Erde zu leben vermehrt worden. Mir wenigstens geht es seit dem Bekanntwerden mit dieser freiesten und kräftigsten Seele so, dass ich sagen muss, was er von Plutarch sagt: "kaum habe ich einen Blick auf ihn geworfen, so ist mir ein Bein oder ein Flügel gewachsen." Mit ihm würde ich es halten, wenn die Aufgabe gestellt wäre, es sich auf der Erde heimisch zu machen. -"

Vermutlich das größte Lob, dass Nietzsche je machte.

Gruß von Hubert

Roquairol

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Übersetzungen ins zeitgenössische Deutsch
« Antwort #14 am: 5. Juli 2004, 13:36 »
Hallo Hubert,

eine meiner Lao-tse-Ausgaben beginnt so:

"sagbar das Dau
doch nicht das ewige Dau"

Das kommt Deiner Übersetzung doch nahe. Es handelt sich um die Übersetzung von Ernst Schwarz, erschienen vor etwa 20 Jahren bei dtv. Dort ist es offenbar längst aus dem Programm genommen, aber vielleicht ist das Buch noch antiquarisch erhältlich. Ob es von dieser Übersetzung eine andere aktuelle Ausgabe gibt, weiß ich nicht.

Ich habe nicht den Ehrgeiz, eine komplette Liste der von Nietzsche geschätzten Autoren zusammenzustellen.  Zu den bislang genannten wäre aber noch Thukydides hinzuzufügen.