Autor Thema: Altgriechische Literatur  (Gelesen 9765 mal)

Offline Harald

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Altgriechische Literatur
« Antwort #30 am: 23. Juli 2004, 08:05 »
Hallo Hubert,

Du hattest geschrieben:

Zitat von: Hubert
Warum sollte ein Wissenschaftler wie L. solche Dinge schreiben, wenn es nicht Argumente dafür gäbe.


Das ist eine rhetorische Frage. Sie besagt, dass alles, was ein Wissenschaftler wie L. schreibt, auf guten Argumenten beruhen muss. Ich habe mir erlaubt, an der grundsätzlichen Zulässigkeit dieser Annahme zu zweifeln, und habe ein paar Argumente für diese Zweifel gebracht. Ich habe damit nicht behauptet, dass Latacz These falsch ist, sondern nur gesagt, dass mir die bloße Aufstellung einer These als Begründung nicht ausreicht.

Ich habe nicht gesagt, dass L. sich profilieren will etc. Ich habe nur gesagt und auch begründet, dass die in Form einer rhetorischen Frage gekleidete Aussage so nicht stimmen muss.

Weiter sagst Du:

Zitat von: Hubert
Außerdem werden seine Erkenntnisse auch von seinen Fachkollegen anerkannt


Das stimmt definitiv nicht. Zitat von einem Studenten der Altphilologie:

Kritisch sind die Ausführungen deshalb zu lesen, weil der von Latacz dargestellte Forschungsstand nicht die communis opinio der Forschung ist; das Gegenbild findet sich v.a. bei D. Hertel, Troia, München 2001 (zur Archäologie) und Ch. Ulf (Hg.), Der neue Streit um Troia, München 2003. Einen bösen Ausrutscher leistet sich Latacz vor allem, als er Hesiod (ca. 700 v. Chr.), den Zeitgenossen Homers, als „boiotische[n] Sängerdilettant[en]" (S. 82 in der Ausgabe von 2003) im Gegensatz zu Homer als dem „professionell[en] ionische[n] Sänger" bezeichnet - wer die „Werke und Tage" Hesiods gelesen hat, kann hier nur den Kopf schütteln.

Aus einer Amazon-Rezension von Latacz: Homer, Düsseldorf 2003. Die Rezension ist ansonsten übrigens sehr positiv. Hier der Link:

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3538071578/qid=1090562551/sr=2-3/ref=sr_2_11_3/028-6138337-4679752

Ähnliche Aussagen habe ich unter dem Etikett "Der neue Streit um Troja" auch an anderen Stellen gelesen.

Zitat von: Hubert
Dann erklär mir doch schnell einmal die Argumente der oral poetry Annahme


Wann habe ich den Oral Poetry Ansatz vertreten? Wenn Du meine Postings liest, wirst Du zweierlei feststellen: Erstens, dass ich für die Verwerfung dieses Ansatzes gerne Argumente gesehen hätte. Das heißt doch nicht, dass ich diesen Ansatz für erwiesen halte! Rein logisch formuliert: Wenn ich daran zweifle, dass A bewiesen ist, heißt das doch nicht, dass ich die Aussage "nicht-A" vertrete! Ich schaffe es, "A" und "nicht-A" zu bezweifeln  :zwinker: . Und zweitens habe ich doch deutlich gesagt, dass meine "Skepsis" allen Ansätzen (alte wie neue, "Oral Poetry"-Theorie wie "Elaborierte-Dichtungs"-Theorie) gilt. Hier das Zitat:

Zitat von: Harald
Meine Skepsis gilt genauso den alten Theorien wie den neuen.


Zitat von: Hubert
Dann lies aber vorher das von mir auch genannte, von Latacz herausgegebene Buch "Wege der Forschung - Homer".


Nein, das werde ich nicht tun. Erstens kann man nicht alles lesen, auch wenn es noch so interessant ist. Zweitens besteht ein großer Unterschied zwischen einem Forschungsbericht und einem populärwissenschaftlichen Werk. Forschungsartikel setzen einen Kontext voraus, in den sich einzuarbeiten jemand, der nicht gerade als Altphilologe sein Brot verdient, einfach nicht bewältigen kann. Populäre (na ja, für gebildete Interessierte) Werke fassen diesen Kontext in einem Werk zusammen und sollten es ermöglichen, die Hauptlinien und -argumente der Forschung ohne weitläufiger Literaturrecherche nachzuvollziehen.

Na ja, wem sage ich das, diese Unterscheidung ist Dir ja klar. Du wirst aber vielleicht akzeptieren können, dass ich nicht jeden Lektüretipp aufnehmen kann, auch wenn er wie hier durchaus gehaltvoll ist.

Zum guten Schluß zu Deinem Vorschlag:

Zitat von: Hubert als Harald-Suggestiv
Danke, Hubert, für den Tipp. Ich werde mir das Buch besorgen und mir mein eigenes Urteil bilden. Dann werde ich euch über meine Meinung informieren.


Ja, das hätte ich so schreiben können. Nur: Ist dies nicht ein Diskussionsforum? Zudem ging es bei der Diskussion (zumindest aus meiner Sicht) nicht um die Homerische Frage oder um Latacz' Thesen, sondern um das Herangehen an Homerische Fragen und an Latacz' Thesen. Dein Herangehen habe ich so verstanden: "L. hat es geschrieben, er ist ein angesehener Wissenschaftler, es gibt daher keinen Grund zu Zweifeln." Mein Herangehen ist: "L. vertritt einen Standpunkt unter verschiedenen möglichen, es gibt Argumente dafür und dagegen, denen man je nach Überzeugungskraft der Argumentation mehr oder weniger Plausibilität zumessen kann."

Deinen Vorschlag, meine Schlußfolgerungen nach der Lektüre zu posten, nehme ich gerne auf. Vielleich kommt auch einmal eine Leserunde "Odysee" zusammen (wie ich sehe, gab es schon eine).

Herzlichen Gruß, Harald
Aktuell: Montaigne. G. E. Lessing. Dostojewski. Herman Melville.

Offline Hubert

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"Ilias" gemeinsam lesen?
« Antwort #31 am: 23. Juli 2004, 12:39 »
Zitat von: Harald
.
Zitat von: Hubert
Außerdem werden seine Erkenntnisse auch von seinen Fachkollegen anerkannt


Das stimmt definitiv nicht. Zitat von einem Studenten der Altphilologie:

Kritisch sind die Ausführungen deshalb zu lesen, weil der von Latacz dargestellte Forschungsstand nicht die communis opinio der Forschung ist; das Gegenbild findet sich v.a. bei D. Hertel, Troia, München 2001 (zur Archäologie) und Ch. Ulf (Hg.), Der neue Streit um Troia, München 2003. Einen bösen Ausrutscher leistet sich Latacz vor allem, als er Hesiod (ca. 700 v. Chr.), den Zeitgenossen Homers, als „boiotische[n] Sängerdilettant[en]" (S. 82 in der Ausgabe von 2003) im Gegensatz zu Homer als dem „professionell[en] ionische[n] Sänger" bezeichnet - wer die „Werke und Tage" Hesiods gelesen hat, kann hier nur den Kopf schütteln.


Hallo zusammen,
hallo Harald!

Das Zitat stammt nicht von einem Studenten der Altphilologie, sondern von einem Studenten der Archäologie, der im Nebenfach Kunstgeschichte und Altgriechisch studiert, aber selbst wenn er Student der Altphilologie wäre, würde ich ihn nicht als Kollegen von Latacz bezeichnen, der emeritierter Professor für Altphilologie ist. D. Hertel ist m.W’s Archäologe, also auch kein Fachkollege eines Altphilologen. Bei Hertel geht es im übrigen weniger um die homerische Frage, sondern um die trojanische Frage. Während der Archäologe Manfred Korfmann, der die Ausgrabungen in Troja schon seit Jahren leitet, der Ansicht ist, Troja war eine bedeutendes Zentrum, um das es sich für die Griechen gelohnt hat zu kämpfen, vertritt Hertel, (um sich zu profilieren?) die Meinung, Troja war nur ein kleiner Fürstensitz und der trojanische Krieg frei (von Homer?) erfunden. Hätte Hertel Recht, würde sich die oral poetry Annahme für die Ilias eh erübrigen, weil was nicht stattgefunden hat, braucht auch nicht mündlich überliefert zu werden.

Da ich mir vor drei Jahren die Ausgrabungen von Korfmann vor Ort angesehen habe, neige ich, wie Latacz, dazu Korfmann Recht zu geben. Bei der vor noch nicht allzu langer Zeit stattgefundenen Troja-Ausstellung habe ich einige Vorträge/Vorlesungen des Begleitprogramms in Stuttgart und Bonn besucht. Dabei standen alle Altphilologen und Archäologen (außer Hertel) die ich gehört habe, auf der Seite von Latacz/Korfmann.

Hesiods „Werke und Tage“ habe ich gelesen und ich habe nicht, wie von obigem Studenten empfohlen, den Kopf geschüttelt. Dass Homer literarisch gesehen eine Klasse über Hesiod steht, auch das ist m.M.n. unbestritten.



Zitat von: Harald
Wann habe ich den Oral Poetry Ansatz vertreten?
...
Und zweitens habe ich doch deutlich gesagt, dass meine "Skepsis" allen Ansätzen (alte wie neue, "Oral Poetry"-Theorie wie "Elaborierte-Dichtungs"-Theorie) gilt. Hier das Zitat:

Meine Skepsis gilt genauso den alten Theorien wie den neuen.


Dieses Zitat steht am Schluß der Diskussion. Jedenfalls hast Du als Roquairol und Xenophanes über die oral poetry Annahme sprachen (Durchbruch nicht nur in der Homerforschung) keine Zweifel angemeldet, sondern erst, als ich erwähnte, es gibt auch neuere Erkenntnisse.


Zitat von: Harald
Zum guten Schluß zu Deinem Vorschlag:

Zitat von: Hubert als Harald-Suggestiv
Danke, Hubert, für den Tipp. Ich werde mir das Buch besorgen und mir mein eigenes Urteil bilden. Dann werde ich euch über meine Meinung informieren.


Ja, das hätte ich so schreiben können. Nur: Ist dies nicht ein Diskussionsforum? Zudem ging es bei der Diskussion (zumindest aus meiner Sicht) nicht um die Homerische Frage oder um Latacz' Thesen, sondern um das Herangehen an Homerische Fragen und an Latacz' Thesen. Dein Herangehen habe ich so verstanden: "L. hat es geschrieben, er ist ein angesehener Wissenschaftler, es gibt daher keinen Grund zu Zweifeln." Mein Herangehen ist: "L. vertritt einen Standpunkt unter verschiedenen möglichen, es gibt Argumente dafür und dagegen, denen man je nach Überzeugungskraft der Argumentation mehr oder weniger Plausibilität zumessen kann."


Das wir hier ein Diskussionsforum sind, siehst Du richtig, deswegen ist auch gegen solche Diskussionen grundsätzlich nichts einzuwenden. Die Frage ist höchstens, hätte man in der Zeit nicht Interessanteres diskutieren können?

Mein Herangehen hast Du falsch verstanden. Gerade ich, melde immer, auch hier im Forum, meine Zweifel an Aussagen von Fachleuten an, wenn ich berechtigte Zweifel habe. An Latacz Thesen habe ich keine Zweifel, nicht weil er angesehener Wissenschaftler ist, sondern weil mich seine Argumente überzeugt haben, und weil es keine ernstzunehmenden aktuellen Gegenargumente gibt.

Dass die Odyssee hier schon gelesen wurde, schließt nicht aus, sie noch mal zu lesen. Davon abgesehen wurde die Ilias hier noch nicht gelesen.

Gruß von Hubert

Offline xenophanes

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Re: "Ilias" gemeinsam lesen?
« Antwort #32 am: 23. Juli 2004, 12:49 »
Zitat von: Hubert

Da ich mir vor drei Jahren die Ausgrabungen von Korfmann vor Ort angesehen habe, neige ich, wie Latacz, dazu Korfmann Recht zu geben.


Schließe mich dem an. War Ende März dieses Jahres mit einem Archäologen vor Ort. Mir scheint Korfmans Erklärungsansatz derzeit auch der plausibelste zu sein.

CK

Offline Harald

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Altgriechische Literatur
« Antwort #33 am: 23. Juli 2004, 13:20 »
Hallo Hubert,

Zitat von: Hubert
Die Frage ist höchstens, hätte man in der Zeit nicht Interessanteres diskutieren können?


Natürlich möchte ich Dich nicht zu einer Diskussion nötigen, an der Dir nichts liegt. Ich weiß nicht, wie Andere das sehen: Ich jedenfalls bin nicht beleidigt, wenn mir jemand auf eine Mitteilung, die ich unaufgefordert eingehängt habe, nicht antwortet. Also wäre mein Vorschlag: Lasse links liegen, was Dich nicht interessiert. Das wäre mir lieber, als wenn ich (wenn auch ungewollt) Deine Zeit verschwenden würde.

Herzlichen Gruß, Harald
Aktuell: Montaigne. G. E. Lessing. Dostojewski. Herman Melville.

Offline xenophanes

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Re: War der Hexameter schon in Mykene bekannt?
« Antwort #34 am: 23. Juli 2004, 15:49 »
Zitat von: Hubert

Nur hat der nichts mit Homer zu tun


Und? Habe das auch nirgends behauptet.

CK

Offline Hubert

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Diskussion?
« Antwort #35 am: 25. Juli 2004, 13:54 »
Zitat von: xenophanes
Zitat von: Hubert

Nur hat der nichts mit Homer zu tun

Und? Habe das auch nirgends behauptet.
CK


Hallo CK,

explizit behauptet, hast Du das nicht. Wenn Du aber in einer Diskussion in der aktuell die Frage von Homers Blindheit diskutiert wird, auf mein Zitat von Latacz, warum dies vermutlich eine Legende sei, postest:
Passt auch nicht ganz zu anderen aktuellen Thesen Latacz', wo er argumentiert, das das Versmaß eine genaue genau Überlieferung über mehrere Jahrhunderte "garantiert"

dann ist darin implizit natürlich zu verstehen, dass es bei diesen anderen Thesen Latacz auch um Homer geht. War Dir aber zum Zeitpunkt deines Postings schon klar, dass es dabei nicht um Homer geht, dann verstehe ich Dein Posting, nicht nur als fehlerhaften Hinweis, wie er ja mal passieren kann und verzeihlich wäre, sondern als bewusste Falschinformation um eine Diskussion zu stören,
und somit, mit Verlaub gesagt, als eine Unverschämtheit.


Harald hat gepostet:
Natürlich möchte ich Dich nicht zu einer Diskussion nötigen, an der Dir nichts liegt.
.....
Also wäre mein Vorschlag: Lasse links liegen, was Dich nicht interessiert.


Hallo Harald,

Hättest Du Deinen Hinweis, auf Homers Blindheit, oder dass das menschliche Gedächtnis mehr Kapazität hat, als der größte Computer, irgendwo gepostet, hätte ich sicher meine Zeit nicht dafür eingesetzt Dir zu antworten. Da Du es aber im Klassikerforum getan hast, sehe ich es als Administrator dieses Forums  als meine Aufgabe an, solche Postings richtig zu stellen, bzw. zu relativieren.

Gruß von Hubert

Offline Hubert

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Re: Altgriechische Literatur
« Antwort #36 am: 25. Juli 2004, 14:01 »
Zitat von: finsbury
Seit eineinhalb Jahren beschäftige ich mich mit den griechischen Klassikern, immer in kleinen Häppchen und nebenbei. Nachdem ich die Epiker Homer und Hesiod gelesen habe,


Hallo Finsbury,

mit Homer und Hesiod habe ich mich auch schon beschäftigt. Natürlich auch mit anderer griechischer Literatur, vor allem auch dem griechischen Drama und der Lyrik und m.M.n. kann, was die Griechen vor über 2000 Jahren geschrieben haben, noch immer mit heutigen Erzeugnissen mithalten.

Aktuell gibt es ja durch das Bibelprojekt wieder Gelegenheit in den Hesiod zu schauen. Bei der „Schöpfungsgeschichte“ hat sich ein Vergleich zwischen Genesis 1 und dem Anfang von Hesiods „Theogonie“ angeboten, bei unserem aktuellen Thema (Paradies –Genesis 3) wäre m.M.n. ein Vergleich mit Hesiods „Werke und Tage“ angebracht, wo auch über ein Goldenes Zeitalter berichtet wird, indem Menschen und Tiere friedlich zusammen leben und die Menschen noch keine Sorgen haben, also im Paradies leben. Vielleicht hast Du ja Lust dazu im Bibelprojekt etwas zu sagen.

Gruß von Hubert

Offline finsbury

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Re: Altgriechische Literatur
« Antwort #37 am: 27. Juli 2004, 08:41 »
Zitat von: Hubert


Hallo Finsbury,

mit Homer und Hesiod habe ich mich auch schon beschäftigt. Natürlich auch mit anderer griechischer Literatur, vor allem auch dem griechischen Drama und der Lyrik und m.M.n. kann, was die Griechen vor über 2000 Jahren geschrieben haben, noch immer mit heutigen Erzeugnissen mithalten.

Da bin ich ganz deiner Meinung: Im Moment bin ich bei Aischylos und sehr angetan von der Zeitlosigkeit seiner Stücke. Und letztes Jahr habe ich Lysistrata von Aristophanes als Schultheaterstück gesehen, bei dem Bezüge zum zweiten Gofkrieg gemacht wurden: Unglaublich, wie gut das passte.

Aktuell gibt es ja durch das Bibelprojekt wieder Gelegenheit in den Hesiod zu schauen. Bei der „Schöpfungsgeschichte“ hat sich ein Vergleich zwischen Genesis 1 und dem Anfang von Hesiods „Theogonie“ angeboten, bei unserem aktuellen Thema (Paradies –Genesis 3) wäre m.M.n. ein Vergleich mit Hesiods „Werke und Tage“ angebracht, wo auch über ein Goldenes Zeitalter berichtet wird, indem Menschen und Tiere friedlich zusammen leben und die Menschen noch keine Sorgen haben, also im Paradies leben. Vielleicht hast Du ja Lust dazu im Bibelprojekt etwas zu sagen.



Danke für den Hinweis. In dem Bibelpojekt finde ich mich nicht so gut zurecht: Ihr seid da ja unglaublich fleißig mit Bezügen und Sekundär-literatur, aber da braucht man ja schon eine Flatrate, um das alles zu lesen.
Mit dem goldenen Zeitalter bei Hesiod wird - glaube ich - ein Grundmythos der Menschen berührt, sowas Ähnliches kommt  meines Erachtens schon im Gilgamesch vor - in der Freundschaft zwischen Gilgamesch und Enkidu, wenn ich mich richtig erinnere.

Gruß  und vielen Dank
finsbury

PS. Ich komme mit dem Markieren noch nicht so gut zurecht, bzw. mein Computer macht da nicht mit (Windows NT 97). Deshalb ist ein Teil meiner Antwort in dem Zitat aus deinem Brief versteckt :zwinker: .
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Offline sandhofer

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OT: Browser
« Antwort #38 am: 27. Juli 2004, 09:06 »
Hallo finsbury!

OT:
Zitat von: finsbury
Ich komme mit dem Markieren noch nicht so gut zurecht, bzw. mein Computer macht da nicht mit (Windows NT 97). Deshalb ist ein Teil meiner Antwort in dem Zitat aus deinem Brief versteckt :zwinker: .

Was für einen Browser benutzt Du denn? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es am einfachsten ist, wenn man die BBCode-Tags (oder wie die Dinger offiziell immer heissen) selber schreibt und sich nicht auf Markierungen verlässt.

Grüsse

Sandhofer
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Offline finsbury

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tags
« Antwort #39 am: 27. Juli 2004, 18:17 »
hallo sandhofer,

vielen Dank für deinen Tipp. Ich habe den normalen Microsoft Internet Explorer. Auch mit den tags - falls das die eckigen Klammern mit den Befehlen sind, ich hab nämlich wenig bis keine Ahnung von sowas -komme ich nicht klar. Wenn ich Hervorzuhebendes mit diesen Befehlen umgebe, nützt das genauso wenig, wie wenn ich sie markiere und die entsprechenden Befehle anwähle. Irgendwas mach ich wohl grundlegend
falsch. Aber ansonsten machts trotzdem Spaß! :breitgrins:
Gruß
finsbury
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Offline finsbury

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Ilias
« Antwort #40 am: 27. Juli 2004, 19:36 »
Hallo zusammen, vor allem Harald und Hubert,

ich habe mir jetzt endlich die Zeit genommen, eure ganze Diskussion über Homer und Latacs(?) etwas genauer zu lesen. Auf diesem Niveau kann ich mich leider wegen fehlender Kenntnis der Sekundärliteratur nicht bewegen, ich möchte dennoch ganz naiv dazu etwas aus der Lektüre des Epos selbst (in der vossischen Übersetzung) bemerken.
Es gibt sehr häufig die von euch schon erwähnten feststehenden Formeln, die mit der mündlichen Überlieferung von Versatzstücken des Werks zu tun haben, aber die Gesamtkomposition, die Konzentration auf den Konflikt des Achilles mit Agamemnon, Hektor und sich selbst, kann m.E. nur das Werk eines großen, bewusst gestaltenden Autors sein. Es ist ja schon allein deshalb bewundernswert, weil er die ganze Geschichte mit dem Pferd und dem Fall Trojas weglässt, also eigentlich die Publikumsmagneten.
Übrigens hat mir die Ilias viel besser gefallen als die Odyssee, ich finde sie viel intensiver, sie macht einen beim Lesen wirklich atemlos.

Herzlichen Gruß
finsbury
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Offline Harald

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Altgriechische Literatur
« Antwort #41 am: 27. Juli 2004, 19:52 »
Hallo finsbury,

Zitat von: finsbury
Es gibt sehr häufig die von euch schon erwähnten feststehenden Formeln, die mit der mündlichen Überlieferung von Versatzstücken des Werks zu tun haben, aber die Gesamtkomposition, die Konzentration auf den Konflikt des Achilles mit Agamemnon, Hektor und sich selbst, kann m.E. nur das Werk eines großen, bewusst gestaltenden Autors sein.


Und so ähnlich, glaube ich, ist auch Latacz' Position. Ich habe mir sein Buch inzwischen besorgt, aber erst die ersten 20 Seiten gelesen. Wenn ich etwas weiter bin, werde ich evtl. dazu posten.

Herzlichen Gruß, Harald
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Offline sandhofer

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« Antwort #42 am: 27. Juli 2004, 20:35 »
Hallo finsbury

OT:
Zitat von: finsbury
Auch mit den tags - falls das die eckigen Klammern mit den Befehlen sind, ich hab nämlich wenig bis keine Ahnung von sowas -komme ich nicht klar.

Kleiner Tipp: Klicke oben rechts den Button "quote" an, dann erscheint der Text Deines "Vor-Posters" im Antwortfeld - mit offengelegten BBCode-Tags. So kannst Du sie in aller Ruhe studieren und dann in einem anderen Fall selber wieder hineinschreiben.

Grüsse

Sandhofer

PS: Hast Du eventuell in Deinem Profil "BBCode deaktivieren" gewählt? Das könnte auch eine Quelle des Problems sein ...
Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus: Beim Wort genommen

Offline finsbury

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« Antwort #43 am: 29. Juli 2004, 06:50 »
Zitat von: sandhofer

Kleiner Tipp: Klicke oben rechts den Button "quote" an, dann erscheint der Text Deines "Vor-Posters" im Antwortfeld - mit offengelegten BBCode-Tags. So kannst Du sie in aller Ruhe studieren und dann in einem anderen Fall selber wieder hineinschreiben.

Grüsse

Sandhofer

PS: Hast Du eventuell in Deinem Profil "BBCode deaktivieren" gewählt? Das könnte auch eine Quelle des Problems sein ...


Hallo sandhofer,

danke für die Tipps. :blume:  

Das mit der quote habe ich schon oft gemacht, aber ich kann wie gesagt, das Zitat aus dem Vorgängerbeitrag nicht teilen, weil die Eingabe des eigenen Befehsl "quote" sowie sämtliche anderen Hervorhebungs-möglichkeiten nicht funktionieren. Den BBCode habe ich sowohl im Profil wie in allen  Beiträgen immer aktiviert.
Ich habe natürlich keine Ahnung, aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich kein Outlook verwende. Mein Mitbenutzer ist der Meinung, dass man sich damit nur eine Virusinfektion holt.
Also muss es mit einfachen Mitteln gehen. :zwinker:

Gruß
finsbury
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Offline sandhofer

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Re: tags
« Antwort #44 am: 29. Juli 2004, 11:38 »
Hallo finsbury

Das wird nun schon fast on topic ...

Zitat von: finsbury
Das mit der quote habe ich schon oft gemacht, aber ich kann wie gesagt, das Zitat aus dem Vorgängerbeitrag nicht teilen,

Doch, doch: Setze dort, wo Du selber einen Kommentar abgeben willst, "[/quote]" (natürlich ohne Anführungszeichen, aber in eckigen Klammern (aber ohne Leerschlag nach der Klammer, ich mach das jetzt dann gleich weiter unten, weil sonst das Board einen Befehl ausführt, den es nicht soll) und: vergiss den Slash nicht!), dann kannst Du mit [ quote ] oder
Zitat von: sandhofer
[/color] weiterfahren. Und so weiter, ad infinitum.
Zitat von: finsbury
Ich habe natürlich keine Ahnung, aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich kein Outlook verwende. Mein Mitbenutzer ist der Meinung, dass man sich damit nur eine Virusinfektion holt.
Also muss es mit einfachen Mitteln gehen. :zwinker:

Dein Mitbenutzer hat natürlich Recht; aber damit hat das Problem nichts zu tun. Kann aber sein, dass er im IE gewisse Javascripts deaktiviert hat. Wozu ich nur gratulieren könnte  :smile: . Ich selber benutze Opera, das diese Scripts in den phpBB-Foren auch nicht unterstützt, und setze deshalb meine Tags von Hand. Wie Du siehst, funktioniert's.

Grüsse

Sandhofer
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