Autor Thema: Homer  (Gelesen 8406 mal)

Offline sandhofer

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Homer
« am: 20. Juli 2004, 17:52 »
Hallo zusammen!

Sommerflaute in der Presse bedeutet auch, dass vermehrt 'literarische' Themen angesprochen werden  :breitgrins: :

Bethesda (ddp). Das laute Rezitieren der griechischen Klassiker synchronisiert Atmung und Herzschlag auf natürliche Weise. So ist beispielsweise die «Odyssee» des griechischen Dichters Homer für Herzpatienten zu empfehlen, denn der langsame Rhythmus dieses Werkes wirkt besonders harmonisierend. Das hat ein Team europäischer Wissenschaftler um Henrik Bettermann vom Gemeinschaftskrankenhaus in Witten-Herdecke herausgefunden. Die Forscher veröffentlichen ihre Erkenntnisse in der Fachzeitschrift «American Journal of Physiology - Heart and Circulatory Physiology» (Online-Vorabveröffentlichung DOI: 10.1152/ajpheart.01131.2003).

Bettermann und seine Kollegen beobachteten das Zusammenspiel von Atmung und Herzschlag in einer Studie mit 20 Teilnehmern. Dabei untersuchten sie, welche Wirkung die Rezitation klassischer Dichtkunst im Vergleich mit kontrollierter Atmung auf den Herzschlag hatten. Während der Experimente zeichneten Geräte Atmung und Herzsignale der Versuchspersonen auf. Als Stück für die Rezitation wählten die Wissenschaftler Homers epische Darstellung der Abenteuer des Kriegshelden Odysseus.

Die Ergebnisse der Studie zeigten eine deutliche Synchronisierung von Atmung und Herzschlag durch den Vortrag der Odyssee, schreiben die Forscher. Der Effekt sei noch stärker als bei willentlich kontrollierter Atmung. Ursache für die Wirkung der Odyssee sei das spezielle Versmaß des griechischen Epos, vermuten die Wissenschaftler. Der so genannte Hexameter fördere langsame Atmung und einen damit synchronisierten, regelmäßigen Herzschlag.

Die Forscher erhoffen sich von ihrer Studie ein tiefergehendes Verständnis der Mechanismen, die Herz und Atmung stabilisieren. Mit diesem Wissen wollen sie besonders Patienten mit Herzbeschwerden helfen.


Grüsse

Sandhofer
Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus: Beim Wort genommen

Offline finsbury

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Re: Homer geht zu Herzen
« Antwort #1 am: 21. Juli 2004, 08:30 »
Zitat von: sandhofer
Hallo zusammen!


Bethesda (ddp). Das laute Rezitieren der griechischen Klassiker synchronisiert Atmung und Herzschlag auf natürliche Weise.
[...]Als Stück für die Rezitation wählten die Wissenschaftler Homers epische Darstellung der Abenteuer des Kriegshelden Odysseus.

[...]Der so genannte Hexameter fördere langsame Atmung und einen damit synchronisierten, regelmäßigen Herzschlag.

[...]
Grüsse

Sandhofer


Hallo Sandhofer,

weißt du, ob die Patienten
a) entweder des Altgriechischen mächtig oder
b) eine Lautumschrift oder
c) eine Übersetzung rezitiert
haben?

Bei einer Übersetzung kann ich mir kaum vorstellen,  dass man so ruhig bleibt, wenn ich auch die Ilias spannender als die Odyssee finde.
Ein merkwürdiger Gebrauch von Literatur, aber wenn's hilft... :zwinker:

Gruß finsbury
Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene
Meer in uns. (Kafka)

Offline Steffi

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Homer geht zu Herzen
« Antwort #2 am: 21. Juli 2004, 09:38 »
Hallo !

Zitat
Der so genannte Hexameter fördere langsame Atmung und einen damit synchronisierten, regelmäßigen Herzschlag.


Überschrift: Homer könnte zum Sterben langweilig sein

oder

Homer statt Schlaftabletten: neue alternative Behandlungsmethode entdeckt

Gruß von Steffi :breitgrins:  :breitgrins:
Gruß von Steffi

Offline sandhofer

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Homer
« Antwort #3 am: 21. Juli 2004, 10:33 »
Hallo zusammen!

@finsbury: Keine Ahnung. Ich habe auch nur diese Meldung über meinen Ticker laufen gehabt.

@Steffi: Langsame Atmung und ein damit synchronisierter, regelmässiger Herzschlag sind nicht unbedingt Anzeichen des Sterbens oder des Schlafens :breitgrins: - ich meditiere zwischendurch ein bisschen (ohne dass ich je die Fähigkeit der tibetischen Psychonauten erreichen werde ...) und auch dort gehört das zu den ersten Errungenschaften, über die ein Meditierender zu verfügen hat. (Na ja, war jetzt auch kein Deutsch, dieser Satz. Wohl zuviel James gelesen ...)

Grüsse

Sandhfoer
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Offline Steffi

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Homer geht zu Herzen
« Antwort #4 am: 22. Juli 2004, 09:16 »
Hallo sandhofer,

Du weißt doch, Überschriften in bestimmten Zeitungen müssen provokant sein  :breitgrins:  :breitgrins:

Gruß von Steffi
Gruß von Steffi

Offline sandhofer

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Homer bei ORF
« Antwort #5 am: 7. August 2004, 10:28 »
Hallo zusammen!

Im grossen Bücherboard  hat DerTeufel darauf aufmerksam gemacht, dass der Artikel - ausführlicher und mit Diskussion - auch auf der Science-Seite des ORF nachzulesen ist.

Grüsse

Sandhofer
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Offline Giesbert Damaschke

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Homer
« Antwort #6 am: 16. März 2005, 13:58 »
Gestern fiel mir zufällig ein neues rororor-TB in die Hand: Homer, Die Odyssee. Übersetzt von Christoph Martin.

Dabei handelt es sich um eine neue Prosa-Übersetzung, die mir auf Anhieb sehr gut gefiel, das les ich als nächstes.

Ich setz mal zum Vergleich die Einleitung des "1. Gesangs" in drei verschiedenen Fassungen hier her:

Zuerst die klassische Voss-Übersetzung in Hexametern

Sage mir Muse, die Taten des vielgewanderten Mannes,
Welcher so weit geirrt, nach der heiligen Troia Zerstörung,
Vieler Menschen Städte gesehn und Sitte gelernt hat,
Und auf dem Meere so viel' unnennbare Leiden erduldet,
Seine Seele zu retten und seiner Freunde Zurückkunft.
Aber die Freunde rettet' er nicht, wie eifrig er strebte;
Denn sie bereiteten selbst durch Missetat ihr Verderben:
Toren! welche die Rinder des hohen Sonnenbeherrschers
Schlachteten; siehe, der Gott nahm ihnen den Tag der Zurückkunft.
Sage hievon auch uns ein weniges, Tochter Kronions.
   

Die Prosa-Übersetzung von Wolfgang Schadewaldt (1958)

 Den Mann nenne mir, Muse, den vielgewandten, der gar viel umgetrieben wurden, nachdem er Trojas heilige Stadt zerstörte. Von vielen Menschen sah er die Städte und lernte kennen ihre Sinnesart, viel auch erlitt er Schmerzen auf dem Meer in seinem Mute, bestrebt, sein Leben zu gewinnen wie auch die Heimkehr der Gefährten, so sehr er es begehrte. Selber nämlich verdarben sie, die Toren, die die rindes des Sohns der Höhe, Helios, verzehrten. Der aber nahm ihnen den Tag der Heikehr. Davon - du magst beginnen, wo es sein mag - Göttin, Tochter des Zeus, sage auch uns.

Und die neue Übersetzung von Christoph Martin (2003)
Erzähle, Muse, vom weltgewandten Mann, der weit reiste und viel herumkam, nachdem er die berühmte Stadt Troja zerstört hatte. Viele Länder und Städte sah er, lernte deren Sitten und Gebräuche kennen; auf See geriet er in Not, versuchte sein Leben zu retten und seine Männer nach Hause zu bringen; doch was er auch tat, seinen Gefährten konnte er nicht helfen: Sie gingen durch eigene Dummheit zugrunde, denn sie frevelten und aßen von den Rindern des Helios. Deshalb verhinderte der Gott, dass sie den Tag ihrer Heimmkehr erlebten. Erzähle auch uns davon, Göttin, Tochter des Zeus, und fang einfach irgendwo an ...
Giesbert Damaschke, München |  http://www.damaschke.de/

Offline sandhofer

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Re: "Odyssee" übersetzt von Christoph Martin
« Antwort #7 am: 16. März 2005, 18:53 »
Hallo zusammen!
Hallo Giesbert!

Ich gestehe, dass für mich Homer = Voss. Das hat nichts mit der Qualität der jeweiligen Übersetzungen zu tun, sondern einfach mit der Tatsache, dass ich Homers Epen in der Voss'schen Übersetzung kennengelernt habe und sie mich damals (auch heute noch) einfach vom Stuhl gehauen hat.

Nichts ist einfacher als über Übersetzungen zu lästern ...

Grüsse

Sandhofer
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Offline Harald

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"Odyssee" übersetzt von Christoph Martin
« Antwort #8 am: 17. März 2005, 10:01 »
Hallo alle,

Es ist aber auch nicht leicht, einerseits "moderner" zu übersetzen und andererseits den "gehobenen" Stil zu bewahren. Denn Homers Griechisch muss schon (aber was heisst "schon"?) den Zeitgenossen Platos altertümlicher vorgekommen sein als uns die Sprache von Voss...

Ich finde die Übersetzung von Christoph Martin, soweit ich es an diesem Beispiel beurteilen kann, gut lesbar, aber z.B. "fang einfach irgendwo an" für meinen Geschmack etwas zu umgangssprachlich.

Aber, wie Sandhofer schon sagt: Es ist leicht zu kritisieren...

Es ist auf jeden Fall begrüßenswert, dass es Wahl- und Vergleichsmöglichkeiten gibt.

Gruß, Harald
Aktuell: Montaigne. G. E. Lessing. Dostojewski. Herman Melville.

Offline Giesbert Damaschke

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"Odyssee" übersetzt von Christoph Martin
« Antwort #9 am: 17. März 2005, 10:24 »
Unser Griechen-Bild ist eine Konstruktion des 18. Jahrhunderts, im letzten Jahr gab es hier in München eine Ausstellung, bei der die angeblich weißen Statuen rekonstruiert wurden - die waren knallbunt angemalt. Die genauen Muster lassen sich wohl nicht mehr ermitteln, aber man hat eindeutige Pigmentfunde gemacht. Das mit der stillen Einfalt & edlen Größe ist Ideologie.

Aus dem Nachwort der Martin-Ausgabe von Heiner Boehncke:
Zitat
Keinem der bisherigen Übersetzer ist aber aufgefallen, dass z. B. "hieros" (heilig) in bestimmten Zusammenhängen eher mit "herrgottsakra" zu übersetzen ist. Ein Nest, das von Truppen des Odysseus ausgeraubt wurde, wo sie "die Männer erschlagen, Wertsachen und Frauen gerecht verteilen", vor der Abfahrt aber noch liebe Gefährten verloren, ist keine "Heilige Stadt", sondern allenfalls ein verdammtes Drecksnest


Übrigens - gerade das "fang einfach irgendwo an" hat mich überzeugt: So und nicht anders beginnt eine solche Erzählung, so und nicht anders bringt man die Leute dazu, die Klappe zu halten und zuzuhören 8-)
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Offline Giesbert Damaschke

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"Odyssee" übersetzt von Christoph Martin
« Antwort #10 am: 18. März 2005, 15:01 »
Zitat von: giesbert
im letzten Jahr gab es hier in München eine Ausstellung, bei der die angeblich weißen Statuen rekonstruiert wurden - die waren knallbunt angemalt.


Zu dieser Ausstellung gibt es eine kleine PDF-Broschüre im Netz, mit Abbildungen. Wer's nicht kennt, der klicke und staune:

http://www.stmwfk.bayern.de/downloads/aviso/2003_4_aviso_40-45.pdf


Und noch ein Zitat aus einem Interview mit dem Archäologen Adolf Borbein in der NZZ:

Zitat
Würde zur Rekonstruktion antiker Funde nicht auch gehören, dass man sie bemalt? Das Bild der griechischen Antike mit den blendend weissen Statuen ist ja falsch. Warum korrigiert das die Archäologie nicht?

Nicht nur die Skulpturen waren bunt, auch die Architektur. Bei den Tempeln die Giebel und die Kapitelle, die Säulen waren wahrscheinlich weiss. Das Problem ist: Es kommt auf die Nuancen an. Rot ist nicht einfach Rot. Wir wissen zwar, was für Erdfarben die genommen haben, aber die Tönung kennt man nicht. Es gibt Terracottafiguren aus dem Hellenismus mit gut erhaltener Bemalung, da gewinnt man den Eindruck: Waren das aber kitschige Farben! Kreischend bunt, schreckliches Rosa - fürchterliche Sachen. Aber das muss nicht für alles gegolten haben. Der legendäre Bildhauer Praxiteles sagte im 4. Jahrhundert v. Chr., er finde jene seiner Skulpturen am besten, die der Maler Nikias bemalt habe. Der war selbst ein berühmter Künstler. Das ist, wie wenn Michelangelo gesagt hätte, seine besten Skulpturen seien die, die Raffael bemalt habe. Die Antike ist für uns notgedrungen farblos, auch wenn wir wissen, dass sie es nicht war.
http://www-x.nzz.ch/folio/archiv/2004/08/articles/borbein.html
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Offline diogenes

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Re: "Odyssee" übersetzt von Christoph Martin
« Antwort #11 am: 2. Juli 2006, 07:49 »
Zum Vergleich noch die Übersetzung von Roland Hampe (1979):

Nenne mir, Muse, den Mann, den vielgewandten, der vielfach
Wurde verschlagen, seit Trojas heilige Burg er zerstörte.
Vieler Menschen Siedlungen sah er und lernte ihr Wesen
Kennen und litt auf dem Meer viel Schmerzen in seinem Gemüte,
Um sein Leben bemüht und die Heimkehr seiner Gefährten.
Aber auch so hielt er sie nicht ab, wie sehr er es wünschte;
Denn sie gingen durch eigene Freveltaten zugrunde,
Toren, die des Hypériensohnes, des Helios, Rinder
Aßen; der aber nahm ihnen weg den Tag ihrer Heimkehr.
Davon, Göttin, Tochter des Zeus, berichte auch uns nun.
Zu lang schon waltest über dem Haupte mir
Du in der dunkeln Wolke, du Gott der Zeit!
Zu wild, zu bang ist's ringsum, und es
Trümmert und wankt ja, wohin ich blike.
(Friedrich Hölderlin, aus "Der Zeitgeist")

Offline xenophanes

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Homer
« Antwort #12 am: 4. Januar 2008, 22:50 »
Guten Abend!

Es gibt eine neue Homer-Diskussion anlässlich der Neuerscheinung von Raoul Schrott zum Thema:



Einen Einblick geben diverse DFL Beiträge:

http://www.dradio.de/aod/html/?mod=aod&station=&search=schrott&date1_use=1&day1=04&month1=11&year1=2007&date2_use=1&day2=04&month2=01&year2=2008&search_station=0&broadcast=&theme=&ACTION_SEARCH=Suchen

Dieses Thema wird die Literaturinteressierten wohl noch ein paar tausend Jahre beschäftigen  :breitgrins:

CK



Offline JMaria

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Re: Homer
« Antwort #13 am: 5. Januar 2008, 18:29 »
Hallo CK

hab ich auch mitbekommen. Zu Weihnachten 07 liefen die ersten 8 Gesänge der Ilias, gelesen von Manfred Zapatka. Hätte ich gerne gehört, ging jedoch nicht.  Doch 2008 steht ja im Zeichen dieser Neuproduktion:

Der Deutschlandfunk als Koproduzent sendet zu Weihnachten 2007 zuerst die Gesänge 1-8. Im September 2008 wird dann hr2-kultur, der traditionell seine Großprojekte auf Radiotage oder Schwerpunktmonate konzentriert, seinen "Troja"-Schwerpunkt ausrufen und an den Werktagen die 24 Folgen der ILIAS präsentieren. Daraus könnte sich ein weiterer Synergieeffekt ergeben, denn die Ausstrahlung im Deutschlandfunk schafft Aufmerksamkeit, die dem September-Schwerpunkt in hr2-kultur zugute kommen kann, zumal zur Buchmesse 2008 Buch und Audiobuch erscheinen werden. Die Ausstrahlung der verbleibenden 16 Gesänge 2008/9 im Deutschlandfunk schließt den Kreis: Die ILIAS wird hoffentlich über ein Jahr in der öffentlichen und medialen Diskussion bleiben.
dradio

Gruß
Maria

Aktuell:

Offline Jaqui

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Re: Antike Autoren
« Antwort #14 am: 24. März 2010, 09:44 »
So wie ich es verstehe, werde ich zunächst die Ilias lesen

Die liegt bei mir auch noch rum, in der Übersetzung von Voß. Die Odyssee habe ich mal versucht in der Schadewaldt Übersetzung zu lesen (aus Zeitnot dann aber weggelegt) und dieser Übersetzer ist eindeutig mehr zu empfehlen, also mir lag er zumindest viel mehr.  :winken:

Katrin