Hallo zusammen,
Danke für die deutschen Titel Ikarus. Ich werde mir die Fortsetzungen irgendwie besorgen.
Ich bin nun auch durch.
Ihr habt die "Läuterung" Soames erwähnt. Ich weiß nicht so recht. Es sinniert zwar über sein Leben nach und der Gedanke von euch, wie er plötzlich auch die Bilder von Jolyon für gut befand, deutet schon darauf hin. Doch auf der anderen Seite bleibt das "Zu vermieten" bis zum Schluß offen, denn Soames hofft, dass das 'leere Haus' (Sinnbild für den Besitzmenschen?) irgendwann wieder bevölkert wird und zwar eher in dem Sinn wie es Soames sieht bzw. auf eine neue Art aufersteht, wie es im Nachwort steht.
Das Ende war von Galsworthy gut gewählt, denn mit dem 'zu vermieten' läßt er sich die Option offen, dass er die Saga weiterführt.
Habt ihr noch welche abschließende Gedanken zur Forsyte-Saga?
Ich fand das Buch in seiner beachtlichen Länge sehr unaufdringlich und angenehm zu lesen, aber nicht banal. Im Detail steckt soviel, das hat mich sehr für Galsworthy eingenommen.
Viele Grüße
Maria
PS: bei Booklooker hab ich jetzt noch nicht geschaut, weil ich dort auch nicht gemeldet bin. Ich beobachte bei Ebay 2 Projekte. Aber das dauert noch etwas. Fontane wäre mir jetzt etwas stressfreier.